Text aus Byte-Gruppen rekonstruieren
Nutzen Sie diese Richtung für Acht-Bit-Gruppen, die UTF-8-Bytes darstellen. Das sprachunabhängige ASCII-Beispiel 01000001 ergibt A: Seine acht Bits bilden ein vollständiges Byte. Der Konverter verbindet Bytes in der richtigen Reihenfolge und dekodiert sie als UTF-8; ein Zeichen außerhalb von ASCII kann daher mehrere aufeinanderfolgende Gruppen benötigen. Leerzeichen machen die Gruppen lesbar und können entfernt werden, ohne ihre Bytewerte zu ändern. Eine unvollständige Gruppe oder ein Zeichen außer Null und Eins ist ungültig.
Ein vollständiges Bitmuster ist nicht automatisch gültiger Text. Manche Bytekombinationen sind in UTF-8 unmöglich und führen zu einem Fehler statt einem geratenen Zeichen. Haben Sie Sieben-Bit-ASCII, einen rohen Bitstrom oder die Binärziffern einer Zahl kopiert, passt dieser Dekoder womöglich nicht. Ermitteln Sie zunächst die ursprüngliche Kodierung und Gruppengröße. Bewahren Sie die Quellfolge für die Fehlersuche auf: Schon ein fehlendes Bit kann alle folgenden Grenzen verschieben.
Binärgruppen stehen für UTF-8-Bytes
Ein Byte enthält acht Bits, die jeweils als Null oder Eins angezeigt werden. Dieses Werkzeug zeigt Bytes von UTF-8-Text in durch Leerzeichen getrennten Gruppen aus acht Zeichen. Der ASCII-Buchstabe A belegt beispielsweise ein Byte und erscheint als 01000001. Nicht jedes sichtbare Zeichen passt in ein Byte: Umlaute, viele Symbole und Emoji benötigen mehrere UTF-8-Bytes und damit mehrere Gruppen. Die Gruppen zeigen eine Speicherdarstellung von Text, nicht den binären Unicode-Codepunkt jedes Zeichens und nicht die Form, die eine Schriftart zeichnet.
Für die Rückwandlung sind vollständige Acht-Bit-Gruppen nötig. Die rekonstruierten Bytes werden anschließend als UTF-8 gelesen. Auch eine korrekt gruppierte Folge aus Nullen und Einsen kann ungültiges UTF-8 sein; der Konverter meldet das, statt Ersatzzeichen zu erfinden. Sieben-Bit-ASCII-Gruppen, beliebige Bitströme, UTF-16-Codeeinheiten und Binärzahlen benötigen andere Regeln. Leerzeichen zwischen den Gruppen machen Grenzen sichtbar, gehören aber nicht zu den Bytewerten. Die Binärdarstellung komprimiert nichts und schützt Daten nicht.
Die kodierte Quelle vor dem Dekodieren prüfen
Beginnen Sie mit einem Wert, der tatsächlich in der erwarteten Darstellung vorliegt. Fügen Sie eine kodierte Komponente oder Bytefolge ein und vergleichen Sie die lesbare Ausgabe mit dem ursprünglichen Datensatz. Der Dekoder läuft in diesem Browser und lädt die Folge nicht zu einem Konvertierungsdienst hoch. Beschädigte Eingaben oder ein anderes Format können je nach Operation scheitern oder teilweise unverändert bleiben. Bewahren Sie den kodierten Ursprungswert auf, um überraschende Zeichen der Quelle oder Ihrer Auslegung zuordnen zu können.
Behandeln Sie dekodierten Text als neue, möglicherweise nicht vertrauenswürdige Eingabe. Ein lesbarer Satz kann Auszeichnung, eine URL, befehlsähnlichen Text oder private Angaben enthalten, die gesondert behandelt werden müssen. Fügen Sie ihn nicht nur wegen erfolgreicher Dekodierung in einen ausführbaren Kontext ein. Wirkt die Ausgabe falsch, prüfen Sie die angegebene Zeichenkodierung und ob ein früheres System den Wert mehrfach kodiert hat. Wiederholtes Dekodieren ohne Kenntnis der Ebenen kann wörtliche Trennzeichen zu aktiver Struktur machen.